
kreativ.wirtschaften - Yawn
- Serie: Ökonomie
YAWN bedeutet im Englischen eigentlich gähnen. Eigentlich. Doch bei den beiden Dortmunder Designerinnen Annika Janssen und Sandra Greiling steht YAWN für YEAH! AWESOME! WOW! NICE! – und damit wäre wohl klar, dass ihre Illustrationen keineswegs langweilig daherkommen. Die T-Shirt- und Coverdesigns der beiden 30-Jährigen sind von ihrem ganz eigenen Stil geprägt. Nachfrage: Steigend.
Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, Euch zu YAWN zusammenzutun?
Sandra Greiling:
Wir haben beide an der FH in Dortmund Design studiert und irgendwann festgestellt, dass wir einen ähnlichen Stil haben. Für uns beide war nach dem Studium klar, dass wir freiberuflich arbeiten und vor allem unsere eigenen Ideen verwirklichen wollen. Es passt halt. Seit 2009 gehen unsere gemeinsamen Projekte und Illustrationen unter dem Titel YAWN raus.
Wie sieht denn der Weg von der Gründung bis heute aus?
Annika Janssen:
Angefangen hat alles eigentlich mit einem T-Shirt: Wir hatten eine Idee, haben sie zusammen umgesetzt und auf eine amerikanische Seite geladen, auf der Designer ihre Entwürfe vorstellen können. Die Macher von teefury haben direkt beschlossen, das Shirt zu drucken und bei den Usern der Seite kam das Design ganz gut an. Nach und nach kamen noch andere Projekte dazu – von CD-Covern bis hin zu Illustrationen für Magazine.
Die meisten Aufträge kommen übers Internet und die Kontakte, die sich daraus ergeben. Netzwerkseiten wie Facebook und flickr spielen für uns dabei eine wichtige Rolle.
Trotzdem wollten wir es langsam angehen lassen und nicht gleich eine Agentur mit entsprechenden laufenden Kosten wie Büromiete, Versicherungen und dergleichen aufmachen. Eine Verschuldung mit Krediten kam für uns überhaupt nicht in Frage. Genau genommen brauchen wir für unsere Arbeit ja auch nur entsprechend ausgestattete Rechner. Doch wir arbeiten beide bis heute noch als feste Freie in Grafikagenturen. Mit der Mischung aus beidem kommen wir gut über die Runden, und das ohne großes Risiko und vor allem mit Spaß an unserer Arbeit. Das ist uns wichtig.
Was war denn die größte Hürde, die Ihr auf dem Weg nehmen musstet?
Sandra Greiling:
Große Probleme gab`s eigentlich nicht. Dadurch, dass wir nicht ins kalte Wasser gesprungen sind und alles sofort auf YAWN gesetzt haben, könnten wir die Entwicklung des Projekts langsam angehen lassen und weiter voranbringen. Ärger mit übermäßiger Bürokratie hatten wir auch nicht.
Was würdet Ihr anderen Existenzgründer raten, wenn sie sich selbstständig machen wollen?
Annika Janssen:
Man darf am Anfang die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Geduld und manchmal auch ein langer Atem gehören dazu. Was vielen nicht klar ist: Die wenigsten Freiberufler, die kreativ arbeiten, machen auch das große Geld. Lieber solide nach und nach aufbauen und die Entwicklung absehen.
Sandra Greiling:
Wichtig ist, dass man im Internet eine gute Präsenz aufbaut und sie vor allem auch pflegt. Die meisten unserer neuen Aufträge basieren auf vorhergegangenen Arbeiten, die jemandem gefallen haben.
YAWN auf facebook
Wie seid Ihr auf die Idee gekommen, Euch zu YAWN zusammenzutun?
Sandra Greiling:
Wir haben beide an der FH in Dortmund Design studiert und irgendwann festgestellt, dass wir einen ähnlichen Stil haben. Für uns beide war nach dem Studium klar, dass wir freiberuflich arbeiten und vor allem unsere eigenen Ideen verwirklichen wollen. Es passt halt. Seit 2009 gehen unsere gemeinsamen Projekte und Illustrationen unter dem Titel YAWN raus.
Wie sieht denn der Weg von der Gründung bis heute aus?
Annika Janssen:Angefangen hat alles eigentlich mit einem T-Shirt: Wir hatten eine Idee, haben sie zusammen umgesetzt und auf eine amerikanische Seite geladen, auf der Designer ihre Entwürfe vorstellen können. Die Macher von teefury haben direkt beschlossen, das Shirt zu drucken und bei den Usern der Seite kam das Design ganz gut an. Nach und nach kamen noch andere Projekte dazu – von CD-Covern bis hin zu Illustrationen für Magazine.
Die meisten Aufträge kommen übers Internet und die Kontakte, die sich daraus ergeben. Netzwerkseiten wie Facebook und flickr spielen für uns dabei eine wichtige Rolle.
Trotzdem wollten wir es langsam angehen lassen und nicht gleich eine Agentur mit entsprechenden laufenden Kosten wie Büromiete, Versicherungen und dergleichen aufmachen. Eine Verschuldung mit Krediten kam für uns überhaupt nicht in Frage. Genau genommen brauchen wir für unsere Arbeit ja auch nur entsprechend ausgestattete Rechner. Doch wir arbeiten beide bis heute noch als feste Freie in Grafikagenturen. Mit der Mischung aus beidem kommen wir gut über die Runden, und das ohne großes Risiko und vor allem mit Spaß an unserer Arbeit. Das ist uns wichtig.
Was war denn die größte Hürde, die Ihr auf dem Weg nehmen musstet?
Sandra Greiling:
Große Probleme gab`s eigentlich nicht. Dadurch, dass wir nicht ins kalte Wasser gesprungen sind und alles sofort auf YAWN gesetzt haben, könnten wir die Entwicklung des Projekts langsam angehen lassen und weiter voranbringen. Ärger mit übermäßiger Bürokratie hatten wir auch nicht.
Was würdet Ihr anderen Existenzgründer raten, wenn sie sich selbstständig machen wollen?
Annika Janssen:Man darf am Anfang die Erwartungen nicht zu hoch schrauben. Geduld und manchmal auch ein langer Atem gehören dazu. Was vielen nicht klar ist: Die wenigsten Freiberufler, die kreativ arbeiten, machen auch das große Geld. Lieber solide nach und nach aufbauen und die Entwicklung absehen.
Sandra Greiling:
Wichtig ist, dass man im Internet eine gute Präsenz aufbaut und sie vor allem auch pflegt. Die meisten unserer neuen Aufträge basieren auf vorhergegangenen Arbeiten, die jemandem gefallen haben.
YAWN auf facebook
Foto: medienbüro dortmund
Illustrationen: YAWN
Illustrationen: YAWN
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So, 06.03.2011
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