
Juicy Beats 17: Folgt der Banane!
30.000 im Dortmunder Westfalenpark zum Electronic Music Festival erwartet
Letzter Samstag im Juli, ab 12 Uhr: Auf über 20 mit Obstsymbolen markierten Bühnen und Dancefloors verwandeln mehr als 40 Bands und 120 DJs den gesamten Dortmunder Westfalenpark in eine der schönsten Festival-Locations der Republik. Top-Acts wie Casper und Modeselektor, feste Größen wie Shantel & Bucovina Club Orkestar, Durchstarter wie Prinz Pi oder I Heart Sharks und Lokalmatadoren wie Sisterkingkong treten mitten im grünen Zentrum der Stadt auf.
In Dortmund ist man es gewohnt, dass während der Saison alle zwei Wochen 80.000 schwarz-gelb gekleidete Menschen zum Heimspiel der Borussia pilgern. Da fällt es vergleichsweise kaum auf, wenn der letzte Samstag im Juli seit Jahren ebenfalls ein Pflichttermin im Wichtig-Kalender ist, der seit 1995 kontinuierlich steigend erst schüchterne zehn- oder zwölftausend, dann seriöse gut zwanzigtausend, schließlich heuer erwartete 30.000 Fans anzieht. 
Es geht um Entdeckungen, Schnittmengen, das Nebeneinander


Regionale Vernetzung
Zur Grundidee von Juicy Beat, zum Core dieses extrem sympathischen Familienfestivals, gehört unweigerlich der regionale Vernetzungsgedanke. Juicy-Beats-Sprecher Martin Juhls sieht das Festival gar als „Plattform“, auf der sich zeitgemäße popkulturelle Ideen vorstellen und ausprobieren können: „Wir haben mittlerweile über 25 Partner aus dem Kulturleben der Region, die sich beim Juicy Beats präsentieren und aktiv am Programm beteiligt sind.“ An dieser Stelle verlässt das Festival in der Tat den lokalen Raum und spricht für das ganze Ruhrgebiet: Ob Konzerthaus Dortmund oder der Essener Club Hotel Shanghai – beim Juicy Beats arbeiten und feiern die angesagten Clubs und Partymacher der gesamten Region Beat in Beat mit Sponsoren aus der Privatwirtschaft, dem Kulturbüro Dortmund, der Fachhochschule Dortmund und der Wirtschaftsförderung Dortmund. Veranstalter Carsten Helmich: „Hier kann man den Ruhrpott mit seinen verschiedenen Partyszenen an einem Festivaltag wie durch ein Brennglas betrachten. DJs, Gäste, Clubbetreiber, Macher – alle feiern zusammen eine fette Party. Eben typisch Ruhrgebiet. Nicht zu glatt, immer relaxed und einfach liebenswert direkt.“
Kreative stellen aus, Leute tanzen stumm
Neu in diesem Jahr ist das in Kooperation mit der Agentur Heimatdesign organisierte Dortmund.Kreativ Camp: Das Zeltdorf, bestehend aus 15 stylisch gestalteten Iglu-Zelten, präsentiert junge Dortmunder Kreative mit ihren Produkten und Projekten. Mit einem Biergarten, einem Dynamo-betriebenem Fahrrad-Disco-Act und Filmprogrammen des MuVi-Award der Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen sowie des XXS-Kurzfilmfestivals auf dem Silent Cinema-Video-Würfel verspricht es weitere Attraktionen. Ein Forum für junge Nachwuchsproduzenten bieten zudem die Summersounds DJ-Picknicks: Bei „Bring your own Beats“ können junge Beatbastler aus der Region ihre eigenen Stücke präsentieren oder beim Beatbattle vor namhafter Jury gegeneinander antreten. Und für den Fall, dass jemand eine stumme Menschenmenge mit Kopfhörern im Park tanzen sieht, dann passiert dies auf dem neuen Silent Disco Floor.

Juicy Beats Festival 17 am Samstag, 28. Juli ab 12 Uhr im Dortmunder Westfalenpark
Top-Acts: Casper, Modeselektor (live), Shantel & Bucovina Club Orkestar, DJ Koze, Get Well Soon, Kakkmaddafakka, Beardyman, Irie Révoltés, Prinz Pi, Two Gallants, Nosliw, Egotronic, Electro Ferris (Deichkind), DJ Stylewarz, Dillon, I Heart Sharks, Julia Marcell u.v.m.
Eintritt/Tageskasse: 32,- Euro
Der Autor dankt den Kollegen von Coolibri für die Überlassung einiger Passagen aus diesem Interview und diesem Vorabbericht.
Fotos: Juicy Beats
Kommentar hinzufügen
Empfohlene Beiträge
Ähnliche Beiträge
Mehr Beiträge des Autors
Thema
Stadt
Branche
Aktuelle Tweets





































