Habitat

Künstler: Kai Welf Hoyme

Projektbeschreibung
Habitat. Visuelle Poesie im öffentlichen Raum.
Das Projekt verbindet gesammeltes Textmaterial von Passanten mit poetisch-visueller Gestaltung. Die visuellen Wortkompositionen werden im öffentlichen Raum auf Architektur projiziert. Auf diese Weise entstehen neue semantische und architektonische Räume, die sich mit dem Problemfeld von kultureller Identität, urbanen Raum und sprachlicher Repräsentation auseinan                      

Habitat. Visuelle Poesie im öffentlichen Raum.
Ich projizierte mit einem Video-Beamer unterschiedliche Begriffe wie z.B. Vergessen oder Heimat auf den urbanen Raum. Ich bespielte die Straße, architektonische Objekte und die Fassaden von Wohnhäusern an der Waldeckerstraße in Köln-Buchforst. Auf diese Weise spiegelte ich die Gedanken und Gefühle, die ich zuerst von den Passanten, in Form von kurzen Interviews, auf den Buchforster Straßen gesammelt hatte, in poetisch transformierter Weise zurück in den Stadtraum. Durch das Aufeinandertreffen von Licht und Architektur / Stadtraum entstanden neue semantische Räume.  Die Gedanken und Gefühlszustände von Passanten, eines multi-ethnischen Stadtteils in Köln, wurden auf diese Weise zu visueller Poesie. Im thematischen Fokus liegen dabei Problemfelder von kultureller Identität, urbanen Lebensräumen und sprachlichen Repräsentationen.
Das Ruhrgebiet als multikulturelle Metropole ist dafür prädestiniert, diese künstlerische Strategie formal zu wiederholen und semantisch zu erweitern.

Über den Künstler
geboren 1979 in Mönchengladbach
 

 


Über been out, vol. 1
been out, vol. 1 ist ein spartenübergreifendes Ausstellungslabor für junge Gegenwartskunst und künstlerische Innovationen aus den Bereichen zeitgenössischer Kunst, Medienkunst, digitaler und Gegenwartskultur. In Zeiten von Crossmedia und viralem Marketing fragt been out, vol. 1, organisiert von Bohème Précaire in Kooperation mit 2010LAB.tv, danach, wie die Kunst der „Digital Natives“ aussieht. Wie reflektiert Kunst dieses kulturelle Phänomen, wie arbeitet sie mit ihm, geht sie mit ihm um, reagiert sie?

Aufbrechen, die Perspektive wechseln, nach draußen gehen – been out, vol. 1 – das 3. Bohème Précaire-Festival für junge Gegenwartskunst – bedeutet:
Bewegung. Weg vom elitären Kunstbegriff, hinein in den Stadtraum. Gemeinsam mit den KünstlerInnen unternimmt "been out, vol. 1" den Versuch, eine neue Art von interdisziplinärem Wissen durch Austausch und kollaboratives Arbeiten zu erschaffen, neue Positionen zeitgenössischer Kunst vorzustellen, zukünftige Projekte zu konzipieren und sie umzusetzen. Im Mittelpunkt des Calls steht die Auseinandersetzung von künstlerischen Strategien mit öffentlichen, urbanen Räumen.

kunst.labor ist die Online Galerie von been out, vol. 1.
Weitere Informationen: www.bohemeprecaire.com
Und: www.facebook/beenout

Sa, 05.11.2011 0

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Über den Autor

29.09.2011

Thema

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