
Gesunde Mischung - Warum das Dortmunder Juicy Beats-Festival so gut tut
- Serie: Ruhr Music
Beth Ditto, The Notwist, Boys Noize – das Juicy Beats-Festival in Dortmund kann jährlich längst mit nationalen und internationalen Topacts hausieren gehen. Aber wahrscheinlich hätte es die einzigartige Veranstaltung im riesigen Westfalenpark überhaupt nicht nötig, um auf seine 20.000 Besucher zu kommen. Denn auch nach 15 Jahren zählen hier andere Werte.
Haldern Pop am Niederrhein, Immergut Festival in Neustrelitz, Melt in Gräfenheinichen, ja auch das derbe Metal-Vorzeige-Fest Wacken Open Air – letztendlich sind es Liebhaber-Festivals wie diese, die den Charakter und die Vielfältigkeit der Festivallandschaft ausmachen. Sie wurden von Musikfans und Musikern initiiert, haben sich die Eigenheiten der Region und des Veranstaltungsortes zunutze gemacht und sind über all die Jahre vom Geheimtipp zum Publikumsmagneten gewachsen. Auch das Juicy Beats in Dortmund lässt sich problemlos in diese Reihe stellen.
Charme vs. Marketingplan


Juicy Beats steht für die Musikszene der Region Fotos: 2010lab.tvJuicy Beats steht für die Musikszene der Region

Darum geht es beim Juicy Beats: Sich-gehen-lassen. Chillen. Relaxen. Fünfe gerade sein lassen. Eine gute Zeit haben. Mit der kleinen Parkbahn übers Gelände rattern, inklusive DJ an Bord. Auch in diesem Jahr wieder. Trotz Superstars, trotz 20.000 Besuchern.

Fotos: 2010lab.tv
2010LAB.tv wird vor Ort die Stimmung aufnehmen, mit Künstlern und Besuchern sprechen, Videointerviews und Hintergrundberichte liefern und über Twitter aktuell über das Geschehen informieren.
Zum Programm des Juicy Beats 16
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