Freiraum 2010 eröffnet - Haus besetzt

Fragen und Antworten zur Besetzung des DGB- Gebäudes an der Schützenbahn 11, Essen

Plakat am besetzten DGB-Haus - Foto: René Bogdanski
Plakat am besetzten DGB-Haus - Foto: René Bogdanski
Haus der künstlerischen Arbeit

Warum denn eine Besetzung, da sind die Erfolgsaussichten doch gering, warum probiert ihr es nicht mit einem Antrag?

Anträge haben wir bereits einige gestellt. Auch für eine Nutzung des leerstehenden Verdi-Büros, dass wir nun besetzt halten, haben wir eine schriftliche Anfrage gestellt. Die Versuche den „Weg des Papiers“ zu gehen, endeten in diversen Mülleimern. Wir hoffen mit der Besetzung diesen Missstand beheben zu können.

Warum denn das DGB Gebäude?

Der Plan ein Gebäude zu besetzen, um unsere Idee eines „Hauses der künstlerischen Arbeit“ zu verwirklichen Bestand schon länger. Für das DGB Gebäude sprechen zahlreiche Gründe:

Zettel am besetzten DGB-Haus - Foto: René Bogdanski
Zettel am besetzten DGB-Haus - Foto: René Bogdanski
1. Das Gebäude ist ideal gelegen- mitten in der Essener Innenstadt.
2. Die Architektur des Gebäudes ist für unser Vorhaben ideal. Es verfügt über ca. 200 einzelne Räume auf 6 Etagen die KünstlerInnen zur Verfügung gestellt werden können. Es können Ateliers, Tanzräume, Film- & Fotostudios und vieles mehr eingerichtet werden.
Das zum Gebäude zugehörige ehemalige Verdi-Büro kann als Galerie genutzt werden. So können wir von Anfang an mit Interessierten in den Dialog treten. Zudem verfügt das Gebäude auch über einen Partyraum.
3. Die Türen waren nicht verschlossen.

Zusätzlich glauben wir, dass der DGB unser Anliegen grundsätzlich verstehen müsste und dass er selbst im Falle, dass eine reguläre Nutzung nicht zu Stande kommen sollte, den Dialog mit uns aufnehmen wird.

Welche Schritte unternehmt ihr um zu einer regulären Nutzung zu kommen? Was heißt denn hier reguläre Nutzung?


Wir haben dem VGT des DGB (VTG Vermögensverwaltungs- und Treuhand-Gesellschaft des Deutschen Gewerkschaftsbundes) unser Anliegen schriftlich mitgeteilt und verhandeln über eine mögliche Nutzung. Wir wollen möglichst schnell eine Situation der Rechtssicherheit für alle Künstlerinnen des Projekts erreichen, damit wir anfangen können zu arbeiten. Wir streben einen Mietvertrag an.
Wer soll das bezahlen?
Da das Gebäude ohnehin leer steht halten wir eine symbolische Miete für angemessen. Für die Betriebskosten wollen wir selbstverständlich aufkommen.

Wie sieht der Plan für die Besetzung aus?

Wir öffnen täglich, beginnend mit dem Sonntag den 18.7. , zwischen 18-22h die Galerie. Dort laden wir ein zu Ausstellung, Gespräch und Musik. Dem Publikumsverkehr ist nur die Galerie geöffnet, das Hauptgebäude dürfen nur die an der Besetzung beteiligten Künstlerinnen betreten. Diese Regelung dient hauptsächlich dem Schutz des Gebäudes.

Wer ist dafür verantwortlich?


Die Verantwortlichen haben sich zum Verein „Freiraum2010“ zusammen geschlossen.

freiraum2010.de

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So, 18.07.2010 0

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27.02.2010

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