
Erzbunker am Wildenbruch
Dienstag, 18. Mai 2010
Ich muss mich schleppen. Tapfer. Ein Cowboy halt. Ben Cartwright.
Pleitgen appelliert an alle Verantwortlichen, sich schon jetzt intensiv Gedanken darüber zu machen, wie es nach der Kulturhauptstadt weitergehen soll: „Das Revier braucht ein neues Großprojekt, in dem wir die Erfahrungen, die wir jetzt beim Organisieren der Kulturhauptstadt gesammelt haben, weiter nutzen können – mit einem weiten, aber absehbaren Zeithorizont, etwa bis 2020.“
Wie wär‘s mit der Weltausstellung oder besser noch: Ein Nahverkehrssystem.
Gelsenkirchen. Eine Ausstellung zeigt: „Aus Dörfern entsteht eine Stadt“ – an ongoing project.
Ich muss in diese Stadt, um mir noch einmal den Koloss von Der Wildenbruchstraße anzusehen, den Erzbunker, ein Betonmahnmal in der Landschaft, natürlich nicht mehr in Betrieb. Zur Extraschicht wird aber wieder eröffnet: Ein betonierter Martkplatz (neu), der Erzbunker (alt-neu).
Nachmittags bin ich zurück in meiner Krankenstation und reibe mich mit Pinimenthol ein. Schleierwolken in meinem Kopf.
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