Erfolgsfaktoren für die Entwicklung von Kreativstandorten

Die Entwicklung von Kreativstandorten bzw. Kreativ.Quartieren, also Räumen, in denen Kreative unternehmerisch und künstlerisch tätig sind, gewinnt als Teil der Raumplanung immer mehr an Bedeutung. Jedoch findet das neue Forschungsfeld wenig Berücksichtigung in der aktuellen Literatur und Verwaltungspraxis.

Als Querschnittsthema zwischen Kultur, Planung und Wirtschaft ist schon die Zuweisung an einen geeigneten Zuständigkeitsbereich innerhalb verschiedener Verwaltungsebenen (Stadt, Region, Land) ein Problem, das in der Praxis zu Schwierigkeiten führt. Fachbereichsübergreifende Arbeitskreise, die zu bestimmten Standorten gegründet werden, können zwar die interne Zusammenarbeit und fachbereichsübergreifende Aufgabenbewältigung stärken, sind jedoch für alle, die nicht in dieser Gruppe sind oder von diesen Gruppen je gehört haben (bspw. Kreative, die Fragen oder Ideen zu bestimmten Standorten loswerden wollen) total intransparent. Jedoch ist doch gerade die kreative Stadtentwicklung und insbesondere die Entwicklung von Kreativstandorten auf offene und beteiligungsstarke Planungsprozesse angewiesen.

Im Folgenden werden wichtige Aufgaben genannt, die laut Katharina Hepp (Kulturpolitische Mitteilungen Nr. 126) für die Entwicklung von Kreativstandorten wichtig sind.

Erfolgsfaktoren könnten sein..

.. verfügbare qualifizierte Arbeitskräfte
.. eine gute Technologie-, Kommunikations- und Verkehrsinfrastruktur
.. kompetente und engagierte Ansprechpartner in Verwaltung und Politik
.. passgenaue Fördermaßnahmen, Informations- und Beratungsangebote
.. eine lebendige Kunst- und Kulturszene
.. eine stabile Nachfrage nach kreativwirtschaftlichen Produkten und Dienstleistungen (Verstärkung durch Kulturtourismus)

Standorte gewinnen an Attraktivität durch..


.. Netzwerke, Kooperationen und Plattformen (Kompetenzzentren)
.. Forschungseinrichtungen und -projekte
.. Innovations- und Gründerzentren
.. effektives Standortmarketing
.. Unterstützung der Kreativ.Unternehmen beii ihren Marketingaktivitäten (durch Veranstaltungsformate und quartiersbezogener Markenbildung)



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Sa, 12.02.2011 0

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08.10.2010

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