
DER ALTHOFF-BLOCK IN DORTMUND - OASE IN DER GROSSSTADT
- Serie: Kunst
Es gibt sicherlich nicht viele, doch es gibt sie – die kleinen architektonischen Oasen inmitten der oft verbauten Städte des Ruhrgebietes. Eine dieser Oasen ist der Althoff-Block in Dortmund; liebevoll von Architekten entworfen, liebevoll erhalten und gepflegt von Bewohnern und dem Eigentümer Spar- und Bauverein.
Ab 1914 entstanden die ersten Gebäude des schönen Quartiers, entworfen von den Dortmunder Architekten Düchting und Jänisch. Die Aufgabe: Im westlichen Teil der Innenstadt neben dem Kreuzviertel ein ansprechendes Karree mit attraktivem Wohnraum zu schaffen. Der Name des Quartiers kommt nicht von ungefähr – Landrat Dr. Althoff, Vorreiter mit großem Verdienst um den sozialen Wohnungsbau in Westfalen, stand bei der Namensgebung Pate.
Beim Schlendern durch die Straßen
des Viertels wird schnell klar: Es ging den Planern nicht allein um Funktionalität. Aufgelockerte Architektur mit viel Liebe zum Detail und viel Spielraum zur Gestaltung durch die Bewohner statt starrer Fluchten sind auch heute noch gut zu erkennen.
Obwohl die ersten Gebäudezüge im Laufe etlicher Jahre auf insgesamt sieben Karrees mit rund 1600 Wohnungen erweitert wurden, hat der Spar- und Bauverein stets darauf geachtet, ein einheitliches Gesamtbild zu bewahren.
Auch bei umfangreichen Renovierungsarbeiten an Fassaden wurde darauf geachtet, die teilweise liebevoll gestalteten Häuserfronten in ihrem ursprünglichem Charme zu erhalten; und das selbst bei Aufbauarbeiten nach dem zweiten Weltkrieg, als anderswo so manche Bausünde an alten Gemäuern begangen wurde.
Es hat schon fast einen dörflichen Charakter, das Quartier. Viele der Hinterhöfe, die sich teilweise ein ganzes Karree entlang erstrecken, sind ausschließlich durch die Bewohner erreichbar und bieten reichlich Gelegenheit für gemeinschaftlichen Umgang und ideale Bedingungen für Kinder, die sicher spielen können.
Doch das Viertel hat auch seine ganz eigenen Sozialstrukturen entwickelt: In einer Kooperation von Caritas und dem Spar- und Bauverein entstand im Jahr 2000 der „Nachbarschaftstreff im Althoff-Block“. Ob es um gemeinschaftliche Aktivitäten im Viertel, soziale Betreuung oder die Vernetzung der unterschiedlichen Generationen im Quartier geht – in nahezu allen Belangen finden die Bewohner hier Ansprechpartner und Bindeglieder bei den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen oder zahlreichen Ehrenamtlichen.

Doch auch Bewohner, die aus Zeit- oder gesundheitlichen Gründen nicht an den regelmäßigen Treffen teilnehmen können, werden über die Themen rund ums Viertel informiert: Der Nachbarschaftstreff bringt vier Mal im Jahr das „Althoffblättchen“ heraus und fasst darin alle relevanten Themen des Blocks zusammen.
Ein schönes Beispiel jedenfalls, wie Wohnkultur einer kleinen Oase mit großem Engagement aller gepflegt werden kann.
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Ab 1914 entstanden die ersten Gebäude des schönen Quartiers, entworfen von den Dortmunder Architekten Düchting und Jänisch. Die Aufgabe: Im westlichen Teil der Innenstadt neben dem Kreuzviertel ein ansprechendes Karree mit attraktivem Wohnraum zu schaffen. Der Name des Quartiers kommt nicht von ungefähr – Landrat Dr. Althoff, Vorreiter mit großem Verdienst um den sozialen Wohnungsbau in Westfalen, stand bei der Namensgebung Pate.Beim Schlendern durch die Straßen
des Viertels wird schnell klar: Es ging den Planern nicht allein um Funktionalität. Aufgelockerte Architektur mit viel Liebe zum Detail und viel Spielraum zur Gestaltung durch die Bewohner statt starrer Fluchten sind auch heute noch gut zu erkennen.Obwohl die ersten Gebäudezüge im Laufe etlicher Jahre auf insgesamt sieben Karrees mit rund 1600 Wohnungen erweitert wurden, hat der Spar- und Bauverein stets darauf geachtet, ein einheitliches Gesamtbild zu bewahren.
Ursprünglichen Zustand erhalten
Auch bei umfangreichen Renovierungsarbeiten an Fassaden wurde darauf geachtet, die teilweise liebevoll gestalteten Häuserfronten in ihrem ursprünglichem Charme zu erhalten; und das selbst bei Aufbauarbeiten nach dem zweiten Weltkrieg, als anderswo so manche Bausünde an alten Gemäuern begangen wurde.
Es hat schon fast einen dörflichen Charakter, das Quartier. Viele der Hinterhöfe, die sich teilweise ein ganzes Karree entlang erstrecken, sind ausschließlich durch die Bewohner erreichbar und bieten reichlich Gelegenheit für gemeinschaftlichen Umgang und ideale Bedingungen für Kinder, die sicher spielen können.
Doch das Viertel hat auch seine ganz eigenen Sozialstrukturen entwickelt: In einer Kooperation von Caritas und dem Spar- und Bauverein entstand im Jahr 2000 der „Nachbarschaftstreff im Althoff-Block“. Ob es um gemeinschaftliche Aktivitäten im Viertel, soziale Betreuung oder die Vernetzung der unterschiedlichen Generationen im Quartier geht – in nahezu allen Belangen finden die Bewohner hier Ansprechpartner und Bindeglieder bei den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen oder zahlreichen Ehrenamtlichen. 
Doch auch Bewohner, die aus Zeit- oder gesundheitlichen Gründen nicht an den regelmäßigen Treffen teilnehmen können, werden über die Themen rund ums Viertel informiert: Der Nachbarschaftstreff bringt vier Mal im Jahr das „Althoffblättchen“ heraus und fasst darin alle relevanten Themen des Blocks zusammen.
Ein schönes Beispiel jedenfalls, wie Wohnkultur einer kleinen Oase mit großem Engagement aller gepflegt werden kann.
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So, 26.09.2010
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