Blütenregen in der Essener Innenstadt - Der "Flying Grass Carpet" ist gelandet

The Flying Grass Carpet, der fliegende Gras-Teppich, ist in Essen gelandet. Die Route des 900 Quadratmeter großen künstlichen Grüns führt durch alle drei Kulturhauptstädte: Pécs, Essen und Istanbul. Kommend aus dem ungarischem Pècs, feierte der "Kunst-Rasen" am 2. Juli seine Eröffnung auf dem Willy-Brandt-Platz in der Essener Fußgängerzone. Mit Live-Musik von jazzwerkruhr, dem "Kasperl-Theater" von Stephan Huber (einem Projekt der EMSCHERKUNST.2010) sowie einer Picknick-Performance der Rotterdamer Gruppe Bliss. Höhepunkt der Eröffnung war der Blütenregen der niederländischen Blossum Flowerrain Airforce aus Lent.

Bis zum 31. Juli wird der Platz in ein Stück belebte Gartenarchitektur verwandelt. Verschiedene Programmpunkte, wie ein All-Star-Fußballturnier, Tanz- und Theater-Performances und Musikfestivals unter Beteiligung niederländischer Künstler aus Rotterdam laden die Besucher zum Verweilen ein.

Eine Foto-Reportage der Erföffnungsfeier:


“The Flying Grass Carpet” kurz nach der Eröffnung. Das Projekt der Rotterdamer Architekten und Designer Bart Cardinaal, Nadine Roos und Eddy Kaijser lockte zahlreiche Besucher und Zuschauer an.




Die Live-Musik von jazzwerkruhr sorgte für eine chillige Atmosphäre. Als offizieller Programmpunkt des TWINS-Projektes der Kulturhauptstadt "Essen für das Ruhrgebiet 2010", sind am Programm auch Rotterdamer Künstler beteiligt.




Die Jazzmusiker wechselten sich mit dem an der anderen Seite des Rasens stehenden "Kasperl-Theater" von Stephan Huber ab.
Das Puppenspiel der etwas anderen Art ist ein Projekt der EMSCHERKUNST.2010. Entlang der Emscherinsel finden noch bis zum 5. September Aufführungen statt.



Die Blütenmädchen der niederländischen Performance-Gruppe "Bliss" betreten den Rasen. Mit Sekt und Erdeeren kündigen sie den bevorstehenden Blütenregen an.



Gegen 18.30 Uhr war es so weit. Der Kran zieht die Blütenballen in die Luft. Der Höhepunkt des frühen Abends steht kurz bevor.



Nach ersten Testversuchen wird der Blütenregen losgelassen. Da hatten nicht nur die kleinen Besucher Spaß.







Der Duft der Blüten hüllt den Teppich in einen Geruch, der selten in der Innenstadt zu erleben ist. Im Anschluss an das Blumen-Spektakel wurde weiter musikiziert und Kasperl-Theater gespielt.



Der Teppich im Stil orientalischer Muster, erzeugt durch die Verwendung verschiedener Kunstrasenarten, lässt den temporären Park entstehen. „The Flying Grass Carpet“ soll zur Bühne für unterschiedliche Erlebnisse werden.
Der Teppich wird den Essener Willy-Brandt-Platz für den gesamten Juli 2010 beeheren, bevor er sich erneut in die Lüfte schwingt und seinen Flug nach Istanbul, der dritten europäischen Kulturhauptstadt 2010, antritt.

Fotos:
René Bogdanski

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Mo, 05.07.2010 0

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16.01.2010

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Metropole Ruhr
Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.

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