
Beatplantation - die Leute sollen tanzen, nicht reden
Auf zum Tanz, Freunde - es wird umgestaltet!

Ganz einfach ist es nicht so viele Leute auf eine Veranstaltung zu locken, doch wenn alle Köder geschickt ausgelegt sind, dann finden die unterschiedlichsten Leute zusammen und es wird im eigentlichen Sinne subversiv!
Die Beatplantation könnte als Party bezeichnet werden- die meisten Menschen kommen dorthin, um zu tanzen. "Hängt die Sitzflächen ab, die Leute sollen tanzen, nicht reden!“, hieß es bereits 2002, der ersten BEAT im AZ-Mülheim. Im Druckluft und an den vielen weiteren Orten, an denen die Beatplantation einkehrt ist Platz genug zum reden- doch getanzt wird ekstatisch, auf zahlreiche Spielarten der Musik.

Techno, Drum N Bass, Funk, Soul, HipHop, Elektro, MashUp, Rave, Weltmusik, IndieRock, Lagerfeuer-Lieder. Die BEAT erfindet sich musikalisch immer wieder neu, auch wenn der beeindruckende Techno-Floor längst zum Zugpferd des Spektakels geworden ist.
Aus einer anderen Perspektive ist die BEAT ein Ort zum Wohlfühlen und die Möglichkeit zum Tanzen, nur ein Angebot unter Vielen. Die Peripherie, die Dekoration, die Atmosphäre, fast könnten wir sagen: der Geist der BEAT ist, was jede/r als erstes einatmet: Die Lichter und Projektionen, die Aufbauten und Stände, das vegane Essen und der Cocktailbrunnen, die Schmink-Boutique und das Lagerfeuer... dass die BEAT aus autonomen Strukturen erwachsen ist, fühlt jede/r, der/die Teil wird, immer noch, mit voller Absicht!
So dass die BEAT mittlerweile eigene „Kinder“ kriegen und gedeihen lassen kann und nachwachsenden Kunstschaffenden ein willkommenes Forum ist. Im Denkodrom, das mittlerweile fester Teil der BEAT ist, findet sich Performance und experimentelle Musik und beim Scribble Gebibble malen die Menschen zusammen.

Ihr Erfindungsreichtum und ihre Risikobereitschaft machen die BEAT manchmal fast ungreifbar, doch so erhält sie sich ihre Kraft zur Veränderung, die Möglichkeit mit ihren Gästen, die der Atem dieses Erlebnisses sind ,zu wachsen; immer bereit und freudig sich neuen Räumen, Konzepten, Stilrichtungen und Aufgaben zu stellen und immer offen für Kritik.

Was der/die einzelne mitnimmt, liegt in seinen/ihren Händen und Füßen. Doch die bewusst gestreuten Irritationen, das Aufbrechen pop-kultureller und sozialer Grenzen, machen die BEAT zu einem Ort, an dem im Bekannten Unbekanntes und Kritisches entdeckt werden kann, um sich neu zu definieren: Subversion eben, nicht mehr und nicht weniger!
Wir freuen uns und begrüßen Sie herzlich, und dankbar, wenn Sie den Weg zu uns gefunden haben!
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