
Badekappen und Sicherheitszäune
Volksfest und Minikonzert am Phoenix-See
Sicherheit muss sein. Das wird ja jeder brave Bürger unterschreiben. Vor allem bei Großveranstaltungen. Die Love Parade gilt warnend für immer als Paradefall. Aber kann man dieses Wahnsinnsunglück herunterbrechen auf alle Veranstaltungen, zu der mehr als eine Handvoll Menschen kommen, um sich zu erbauen?
Inzwischen wird aber jeder, der eine solche Veranstaltung plant, mit dem übertriebenen Wahnsinn der Sicherheitsbedenken konfrontiert und es wird teuer. Das deutsche Hausmeistertum drückt sich nun in großen Security-Trupps aus, in schwarz gekleidet und „Vorsicht“ einflößend.
Alles ist geplant – nichts kann passieren

Alles ist gelaufen – nichts ist passiert
Das Wetter – der letzte Sommertag – war einladend, der Phoenix-See, wenn auch im Dunkeln kaum zu sehen, machte neugierig, das Programm war vielfältig. Geduldig warten die Menschen am Rande des Hafenbeckens auf das Geschehen am See. Die Sanitäter hatten nichts zu tun, die Security war ordnend tätig, die Programme liefen fast nach Plan. Am Ende war das Hafenbecken Schauplatz für Tänzerinnen und Musiker von artscenico. Danach war der Platz innerhalb weniger Minuten geräumt. Keine Flucht, letzte Bahnen, Ermüdung, Ende der Schaulust. Die Sicherheitsmaßnahmen waren sicher und die Leute vom Sicherheitsdienst haben ihre Aufgabe ordentlich erledigt.
Trompeterkonzert exklusiv

Nur ein paar haben es mitbekommen. Man kann nur hoffen, ihn bald im Ruhrgebiet irgendwo wiederzusehen und zu hören.
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Schade, das Abschlußkonzert