
#AsktheSpeaker – Globale Fachdiskussion mit 140 Zeichen
- Serie: C'n'B Convention
Können komplexe Diskussionen über Fachthemen mit 140 Zeichen geführt werden? Diese Frage hat das Twitterevent #Askthespeaker anlässlich der C'n'B mit einem klaren Ja beantworten können. Der Reiz der globalen Fachdiskussion lag dabei in der Tatsache begründet, dass man hautnah bei der Konferenz dabei sein konnte, auch wenn man nicht live vor Ort war.
Talk bei Twitter
Inspiriert von den von Marc van Bree veranstalteten Twitterevents #asktheconductor und #askthestrings planten Christoph Müller-Girod und Twitter-Expertin Nicole Simon ein Event, das auf der C'n'B zeigen sollte, wie man Twitter nicht nur zur Verbreitung von aktuellen Links, sondern duchaus auch als Diskussions-Plattform nutzen konnte. Das Konzept: Twitter-Nutzer stellten ihre Fragen versehen mit den Hashtags #cnb11 sowie #askthespeaker, ein Moderatorenteam vor Ort stellte sie in den Account von 2010lab.tv. Antworten auf die Fragen gab es dann nur mit dem Hashtag #cnb11.
Drei Thesen formulierten die Organisatoren dann vorab als Einstieg für die Diskussion. Wenn jeder Facebook nutzt, ist Twitter dann überflüssig? Bildet sich ein Kreativprekariat, da Stellen in der Kulturwirtschaft nicht gut bezahlt werden, wenn sie es denn werden? Und: Wo bleiben eigentlich die Prosumenten im Internet? Das Einrichten einer Twitterwall war obligatorisch. Als Experten beteiligten sich aktiv Nicole Simon, Yadegar Asisi, Frank Tentler und Christian Henner-Fehr. Christian Jakubetz und Marc van Bree waren zwar angefragt, waren dann aber leider verhindert.
Es lebe der ROI
347 Zugriffe konnte das Pressdoc-Dokument insgesamt aufweisen. Der überwiegende Teil fand direkt am Tag der Veranstaltung statt. Facebook und Twitter sind hier in der Statistik führend. Dies verwundert nicht: Auf 88 Twitter-Retweets und 28 Facebook-Likes brachte es das Dokument bisher insgesamt. Der Focus der Nachfrage lag dabei auf dem Eventtag selbst.
Schaut man sich die Beteiligung auf Twitter an, können die Veranstalter mehr als zufrieden sein. Von der Masse her scheinen 12 Fragen für knapp 90 Minuten auf den ersten Blick nicht besonders viel zu sein, dies relativiert sich aber, da sich aus den Fragen eine anregende Diskussion entwickelte. Besonders kreiste diese um die Frage, wie man Medienkompetenz vermitteln könne und wie es mit dem Dialog bei Social Media bestellt ist. Auch das Hundertmeister aus Duisburg war an der angeregten Debatte beteiligt.
Wenngleich es noch etliche kleinere Details zu verbessern gilt – so war nicht allen klar, dass es zwei Hashtags für die Fragen, aber nur einen für die Antworten gab – ist das Askthe-Format eines, dass man in der Zukunft sicherlich des öfteren bei Veranstaltungen einsetzen wird. Erfüllt es von sich auch doch das, was der Anspruch von Social Media ist: Die Bereitschaft zum aktiven Dialog.
Übersicht zum Event auf pressdoc.com
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