
Architekturentwurf für DFB-Fußballmuseum
2014 eröffnet das Museum – Düsseldorfer Architekturbüro für Entwurf zuständig
Bis jetzt lag die Wahrheit nur auf dem Platz. Mit dem neuen Fußballmuseum des DFB, das Ende 2014 in Dortmund eröffnet, wird sich dies ändern.

Außen dominiert zukünftig eine Fassade mit sechseckigen Feldern den Platz gegenüber dem Hauptbahnhof. Eingebettet zwischen Mario Bottas Stadtbibliothek und dem U, komplettiert es die Museumsachse (zwischen Museum für Kunst- und Kulturgeschichte und Museum Ostwall im U) und beschert der Skyline der Dortmunder Innenstadt an ihrem nördlichen Ende so zum einen eine weitere architektonische Sehenswürdigkeit. Federführend ist hier mit HPP Hentrich-Petschnigg & Partner aus Düsseldorf auch ein Architektenbüro aus NRW.

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Zur Ausstellungsidee schrieb die SZ: Das Museum präsentiere sich „wie im echten Spiel". Ausgedacht hat sich der DFB das Konzept gemeinsam mit 19 Sporthistorikern und Wissenschaftlern. Denn auch das, was außerhalb der 90 Minuten passiert, soll hier Einzug erhalten. Nämlich die gesellschaftlichen, sozialen, kulturellen und ökonomischen Aspekte des Sports.

Doch keine Form ohne Funktion: Bereits draußen beginnt die fünfteilige Dramaturgie der Ausstellung mit ihren Phasen „Vor dem Spiel“ (zur emotionalen Einstimmung), „1. Halbzeit“ (die Welt der Nationalmannschaften und des deutschen Fußballs), „Halbzeitpause“ (Trainer und Taktik), „2. Halbzeit“ (die Welt des Vereinsfußballs) und „Nach dem Spiel“ (Spielzone).

Denn selbst für Fußballhasser, die es im Ruhrgebiet natürlich nicht gibt, bringt das Museum einen positiven Aspekt: Die unwirtliche Brachfläche zwischen Freistuhl und Bahnhof verschwindet. Mit ihr allerdings auch der Busbahnhof, der an die Nordseite des Bahnhofs wandert, für den großen Trumpf für die Imagebildung der Stadt ist dies allerdings ein verschmerzbarer Preis.
Videos zum Fußballmuseum finden Sie hier: DFB Fußballmuseum
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