Kreativzentrum Depot Dortmund - Altes Strassenbahndepot in neue Bahnen gelenkt
- Serie: CREATIVE QUARTERS RUHR
Es ist schon ein Schmuckstück, das alte Straßenbahndepot der Dortmunder Stadtwerke in der Nordstadt. Die im Jahre 1915 erbaute Hauptwerkstatt zur Instandsetzung und Wartung der Straßenbahnen wurde bis 1996 in Betrieb gehalten, dann stand die Räumung an.

Doch bereits im Vorfeld machten sich etliche Köpfe Gedanken darüber, wie das langläufige Gebäude mit seiner filigranen Stahlfachwerkkonstruktion anderweitig zu nutzen sei. Schon im April 1995 gründeten einige Privatleute den Verein „Depot e.V.“ und schlossen sich zu einem Verbund von Kreativarbeitern und Künstlern zusammen, um in Zukunft das Depot entsprechend in ein Kreativzentrum mit bunter Couleur umzuwandeln.

Aus der Idee wurde schließlich Tat und Wirklichkeit. Nach einem Jahr Umbau und der Auszeichnung für „Nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte umsetzen“ waren 1999 die ersten Räume bezugsfertig, die offizielle Eröffnung kam 2001.
Rund 40 Kreative haben sich derzeit im Depot angesiedelt und sorgen für eine entsprechend bunte Mischung: Von Glaskunst, Theater und Programmkino bis hin zu Gastronomie und Designern ist alles vertreten.

Doch warum funktioniert das Konzept? Frank Haushalter vom Depot e.V. bringt es auf den Punkt: „Wir nutzen die Synergien, die sich aus der Vielfalt ergeben. Das Engagement der Mitglieder ist enorm hoch, das Depot bietet ein einzigartiges Ambiente. Vieles müssen wir natürlich in Eigenarbeit stemmen, damit das Projekt wirtschaftlich bleibt.“
Die "Depothek" - betrieben von Gastroalthase Waldemar Becker - ist natürlich auch außerhalb von Veranstaltungen geöffnet und für jedermann zugänglich. Gerade für größere Veranstaltungen wie Hochzeiten oder Betriebsfeiern ist die Gastronomier ideal. Anfragen stets erwünscht.

Fakt ist jedenfalls: Das Depot ist in Dortmund zu einer wichtigen kulturellen Einrichtung geworden, die vor allem eines macht – nämlich die Kultur- und Kreativszene mit einem außergewöhnlichen Projekt zu bereichern.
Mehr zum Thema (externe Links):
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Aus der Idee wurde schließlich Tat und Wirklichkeit. Nach einem Jahr Umbau und der Auszeichnung für „Nachhaltige Stadtentwicklungsprojekte umsetzen“ waren 1999 die ersten Räume bezugsfertig, die offizielle Eröffnung kam 2001.
Rund 40 Kreative haben sich derzeit im Depot angesiedelt und sorgen für eine entsprechend bunte Mischung: Von Glaskunst, Theater und Programmkino bis hin zu Gastronomie und Designern ist alles vertreten.
Doch warum funktioniert das Konzept? Frank Haushalter vom Depot e.V. bringt es auf den Punkt: „Wir nutzen die Synergien, die sich aus der Vielfalt ergeben. Das Engagement der Mitglieder ist enorm hoch, das Depot bietet ein einzigartiges Ambiente. Vieles müssen wir natürlich in Eigenarbeit stemmen, damit das Projekt wirtschaftlich bleibt.“
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Do, 09.09.2010
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Mehr als 5 Millionen Einwohner erleben zurzeit, wie ihr postindustrielles Ruhrgebiet im Westen Deutschlands sich zum spannenden europäischen „place to be“ wandelt. Eine werdende Metropole im Selbstfindungsprozess nach der Kulturhauptstadt 2010. Besondere Kennzeichen: Industriekultur als Teil des kollektiven Gedächtnisses – und als inszeniertes Massenereignis.
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Die Vielfalt macht's!
Ein hervorragender Beitrag. Über 40 Kreative in einem Gebäude - es ist die Vielfalt, die's macht! Von Glasbläsern bis Theater! Wenn das mal nichts ist! Dortmund schafft das! Alles Gute, Ihr Marcel Briegwitz